KÖLN. "Die Ergebnisse unserer Studie widerlegen die Vorurteile über unangemessene Kosten und Aufwände durch die Einführung einer leistungsorientierten Vergütung", so Markus Milz, Geschäftsführer von Milz & Comp. Erstmals sind nicht nur Stolpersteine beschrieben, sondern auch, wie leistungsorientierte Vergütung gelingen kann. Ergebnis der Studie: Rund 80 Prozent äußerten sich "zufrieden", ein leistungsorientiertes Vergütungssystem eingeführt zu haben, verzeichneten neben höherer Produktivität auch deutliche Qualitätssteigerungen sowie höhere Mitarbeitermotivation und Identifikation mit dem Unternehmen.
Ein Fünftel aller befragten Unternehmen - überwiegend aus der Elektro- und Metallbranche - gaben sogar an, "sehr zufrieden" zu sein. Einer weiteren Untersuchung dienten diese sehr zufriedenen Unternehmen als Best-Practice-Beispiele und ließen drei wesentliche Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von LoV im Betrieb erkennen:
1. Die "richtige" Mischung zwischen "harten" und "weichen" Kenngrößen sowie die Ermittlung angemessener Zielgrößen als Bemessungsgrundlage
2. Den variablen Lohnanteil muss man auch deutlich merken - Anteile unter zehn Prozent am Gesamteinkommen kommen nicht gut an
3. Transparente Zielfindung: echte Vereinbarung statt Vorgesetzten-Vorgaben sind gefragt.
Zur Kommunikation stellt Milz fest: "Dies sind sensible Themen innerhalb eines Unternehmens, die nur über eine offene Kommunikation mit allen Beteiligten gelöst werden können." Eine Implementierung "von oben" wirke kontraproduktiv.
Ergebnispräsentation der "Studie Leistungsorientierte Vergütung" finden Interessierte unter www.milz-comp.de